Mori Ōgai im Licht der Gegenwart

Folgen 37–42 des Feature in der Tageszeitung Mainichi (April 2022–September 2022)

© Mori-Ōgai-Gedenkmuseum, Tokyo, und Mainichi shinbun

 

Das letzte Halbjahr der Serie Ōgai im Licht der Gegenwart wird mit einem Beitrag der Dichterin Konno Sumi eingeleitet. Wie zuvor Takahashi Utsuo (Folge 8) und Sakai Shūichi (Folge 20) hebt auch Konno hervor, dass Lyrik für Mori ein Schwerpunkt seines literarischen Schaffens war. Ihr Fokus liegt daher auf seinen etwa 1.000 Tanka-Gedichten. Dieses Genre geht auf lyrische Zeugnisse des achten Jahrhunderts zurück und besteht aus 31 Moren (rhythmischen Zeiteinheiten), die in fünf Verse gegliedert sind. Moris Leidenschaft für diese kurze Form drückte sich durch seine Suche nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten und sein Engagement in Tanka-Zirkeln aus – darunter der „Dichterkreis Villa Meeresblick“ (Kanchōrō kakai), der sich in seiner Wohnstätte traf.

Schon seit seiner Jugend mit Tanka beschäftigt, zeige sich Moris Innovation zunächst im Lieder-Tagebuch (Uta nikki, 1907), das während des Russisch-Japanischen Krieges (1904–1905) entstand. Noch auf dem Kriegsschauplatz setzte sich Mori intensiv mit der seit den 1890er Jahren erstarkenden Tanka-Reformbewegung auseinander. Ziel dieser Bewegung war es, die tradierten, strengen Vorgaben zu Inhalt und Form dieser Dichtform aufzubrechen und Sprache und Ausdruck an die modernen Bedürfnisse anzupassen. Konno vermutet, dass Mori als Erster Tanka zur Beschreibung von Kriegsszenarien einsetzte, wie beispielsweise im folgenden Gedicht.

Ist das der Soldaten
Vergossenes Blut?
[Ich] nähere mich
Im Grasdickicht
Nelkenblüten

Zitiert nach Ōgai zenshū, Bd. 19, 1988, S. 167. Übers. Nora Bartels

Zu dieser Zeit interessierte er sich insbesondere für die Dichtung von Yosano Akiko, deren Techniken er sich aneignete und zu der er, zurück in Tokyo, Kontakt pflegte. In der vom Ehepaar Yosano herausgegebenen Zeitschrift Pleiaden (Subaru) veröffentlichte er schließlich auch die Gedichtsammlung Meine hundert Tanka (Waga hyakushu, 1909), die Konno als sein Meisterwerk betrachtet.

Der Historiker Ōki Takeshi betont, dass Mori auch als Übersetzer nicht-literarischer Texte einflussreich war. Er widmet sich dessen auszugsweiser Übertragung der Abhandlung Vom Kriege (1832–34 postum erschienen), dem Hauptwerk des preußischen Militärs Carl von Clausewitz.

Ōki zeichnet zunächst Moris Beschäftigung mit dem Werk chronologisch nach: Noch in seiner Berliner Zeit, im Jahr 1888, besuchte ihn der befreundete Hauptmann Tamura Izoyō und bat ihn, über Vom Kriege zu referieren. Tamura interessierte sich, über taktische Fragen hinaus, vor allem für Clausewitz’ systematische Gedanken, die er ohne Moris Hilfe aufgrund sprachlicher und inhaltlicher Herausforderungen jedoch nicht verstehen konnte. Zurück in Japan wurde Tamura als stellvertretender Generalstabschef mit der Ausarbeitung der Strategie und der Operationen für den Russisch-Japanischen Krieg betraut – und drängte Mori dazu, das Werk zu übersetzen.

Schließlich kam Mori dem Wunsch nach. Im Jahr 1901 erschien eine auszugsweise Übersetzung unter dem Titel Senron (Vom Krieg). Ōki bedauert, dass dieses Werk nach Tamuras frühem Tod im Jahr 1903 von der japanischen Armee lediglich auf taktischer Ebene genutzt und nicht in seiner größten Bedeutung, der strategischen, zu Rate gezogen worden sei. Das erkläre die strategischen Versäumnisse im Zweiten Chinesisch-Japanischen Krieg und im Pazifikkrieg. Angesichts der sich verschärfenden geopolitischen Lage empfiehlt er, diese Übersetzung heute noch einmal zu lesen.

Der Journalist und Publizist Tahara Sō’ichirō schreibt über ein Thema, das Mori sowohl im Privatleben als auch in seiner Literatur beschäftigte: das „kämpfende Familienoberhaupt“ in einer Krisensituation. Mit „Familienoberhaupt“ sind dabei neben Vätern auch älteste überlebende (Groß-)Elternteile, ältere Geschwisterkinder oder generell Personen an der obersten Position familienähnlicher Strukturen gemeint.

Schwierige Entscheidungen habe Mori in seinem Privatleben schon früh treffen müssen, doch habe der junge Mori dabei eher vermieden, Verantwortung zu übernehmen: So trat er beispielsweise nicht für sein Liebesglück mit einer deutschen Frau ein, die ihm nach Japan gefolgt war, sondern beugte sich dem Heirats-Arrangement seiner Eltern. Die Scheidung nur ein Jahr später empfindet Tahara ebenfalls als Flucht. Später habe Mori jedoch Shige geheiratet und seine Kinder erfolgreich großgezogen – hier, aber auch im Spannungsfeld beruflicher und persönlicher Interessen, habe er seine kämpferische Stärke gezeigt.

Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet Tahara verschiedene Werke, in denen ein „kämpfendes Familienoberhaupt“ die Verantwortung für andere trägt und dadurch schwierige, moralisch ambivalente Entscheidungen treffen muss. Als Beispiele nennt er Das Haus Abe (Abe ichizoku, 1913), Die Rache zu Gojiingahara (Gojiingahara no katakiuchi, 1913), Der Takase-Kahn (Takasebune, 1916), Sanshō der Landvogt (Sanshō Dayū, 1915), Der alte Mann und die alte Frau (Jīsan bāsan, 1915) sowie Ōshio Heihachirō (1914) und Kuriyama Daizen (1914). Sie alle drehen sich um eine Figur, die sich der Verantwortung stellt, in einer Krisensituation für andere zu handeln. Ihnen sei gemein, so Tahara, dass sie nicht dem Druck von außen nachgeben, sondern ihren eigenen moralischen Überzeugungen folgen. Beispielhaft sei die Entscheidung des älteren Bruders in Der Takase-Kahn genannt. Er pflegt, da sie Waisen geworden sind, seinen kranken Bruder und hilft ihm auf dessen Wunsch schließlich beim Suizid. Obwohl diese Handlung für ihn nicht nur persönlichen Schmerz bedeutet, sondern auch strafrechtlich verboten ist und zu seiner Verurteilung führt, sieht er als Familienoberhaupt keine andere Möglichkeit. Für Tahara war diese moralische Integrität in Moris Biographie und Texten eine Inspiration, auch im eigenen Leben den Weg zu gehen, den er selbst für richtig hält.

Anlässlich des sich zum hundertsten Mal jährenden Todestags Ōgais am 9. Juli 2022 ist die 40. Ausgabe von Ōgai im Licht der Gegenwart ein Festbeitrag. Die Lyrikerin Itō Hiromi (siehe auch Folge 1) und die Dramatikerin Nagai Ai (Folge 30) führen darin ein Gespräch über die Frage, was Mori bis heute so faszinierend mache. Nagai vermutet, dass viele Menschen sich scheuen, über Mori zu sprechen, da sie ihn nicht vollständig erfassen können. Beide Literatinnen sind sich jedoch einig, dass es auch gewinnbringend sei, sich nur ausgewählten Werken zu nähern.

Im Gespräch erläutern sie, was das Neue an Moris Bearbeitung der Edo-zeitlichen Erzählung Teezeremonie bei Abe (Abe saji dan) sei: In Moris Das Haus Abe (Abe ichizoku, 1913) zeige er die Absurdität menschlichen Handelns – dass man aus Rücksicht auf gesellschaftliche Erwartungen in den Tod geht oder geliebte Menschen dazu bringt. Die präzisen Natur- und Jahreszeitenbeschreibungen, die in der ursprünglichen Erzählung fehlen, verstärken dabei das Ungewöhnliche der Handlung.

In Bezug auf Moris Erzählung Mäusesteig (Nezumizaka, 1912) sagt Nagai:

Die japanische Armee beging auf dem Schlachtfeld [des Russisch-Japanischen Kriegs 1904–1905] ziemlich grausame Taten. In dieser Zeit war Ōgai in der Lage, sich in das Leid einer vergewaltigten Frau hineinzuversetzen. Das war sicherlich Ausdruck seines Gerechtigkeitssinns und seines Wunsches, Japan zu einem Land zu machen, das dem Westen mit Stolz gegenübertreten kann. Ōgais Werke wirken auch heute nicht veraltet. Vielleicht liegt das daran, dass sie stets Japan und die Welt als Ganzes im Blick behalten.

Ai Nagai, Mainichi shinbun 10. 07. 2022, Übers. Nora Bartels

Itō betont, dass sie an Mori vor allem der Schreibstil fasziniere, den sie auf seinen vielfältigen kulturellen Hintergrund zurückführt: die Sprache der Kleinstadt Tsuwano, aus der er stammt, die Sprache Tokyos, sein Wissen über japanische und chinesische Klassiker, seine Bekanntschaft mit Edo-zeitlichen Texten und schließlich seine Kenntnis westlicher Sprachen. All das setze er ein, um seiner Literatur schließlich einen eigenen, passenden Rhythmus und Stil zu verleihen, der etwas „Tänzerisches“ an sich habe und wesentlich für seine Werke sei. Diese besondere Qualität lässt Itō zu dem Schluss kommen, dass man eine neue Kategorie einführen könne, die sie „Stilist:innen“ (Buntai sakka) nennt. Darunter seien Schriftsteller wie Dazai Osamu, Nagai Kafū oder Izumi Kyōka zu fassen, Mori jedoch sei deren Beginn und Höhepunkt.

Beitrag 41 stammt von der Übersetzerin Corinne Atlan, die mehrere Werke Moris ins Französische übertragen hat. Sie stellt den gegenwärtigen Status seiner Literatur in Frankreich vor und verrät, was sie besonders an Mori schätzt. Atlan berichtet, dass es inzwischen zahlreiche Übersetzungen von Moris Werken ins Französische gibt, darunter vor allem Romane und Erzählungen. Diese sind jedoch vereinzelt und in unterschiedlichen Verlagen erschienen. Sie empfiehlt, mit Die Wildgans (Gan, 1911–1913) zu beginnen, da es ein Meisterwerk des sensiblen Gefühlsausdrucks sei. An seinen Texten schätzt sie die distanzierte und selbstreflexive Art, die Leser:innen an Gedanken teilhaben lässt. Außerdem betont sie seine Rolle als Vermittler:

Übersetzer:in zu sein bedeutet, unterschiedliche Weltanschauungen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern Verbindungen zwischen ihnen herzustellen oder wiederherzustellen. Ich denke, dass Ōgai grundsätzlich die Rolle eines solchen „versöhnenden Übersetzers“ einnimmt.

Corinne Atlan, Mainichi shinbun 14. 08. 2022, Übers. Nora Bartels

Doch obwohl die japanische Popkultur in Frankreich auf steigendes Interesse stoße, sei Mori dort selbst unter Intellektuellen, die sich für japanische Literatur interessieren, weitgehend unbekannt. Atlan bedauert dies, da sie seinen Themen über Länder und Epochen hinweg große Relevanz beimisst. Insbesondere Moris weltoffene Haltung, die dennoch Traditionen bewahrt, hält Atlan für wertvoll.

Mit einem Beitrag von Yamazaki Kazuhide, einem der prominentesten Forscher zu Mori Ōgai, schließt die Reihe. Der im Jahr 2024 verstorbene Professor für moderne japanische Literatur war Direktor der Mori-Ōgai-Gedenkstätte in Tsuwano sowie Vorsitzender der Mori-Ōgai-Gedenkgesellschaft.

Yamazaki widmet sich in seinem Text den historischen Erzählungen und Biographien, die Mori in der letzten Phase seines Lebens verfasst hat. Der betrachtete Schaffenszeitraum beginnt mit dem Tod des Meiji-Kaisers im Jahr 1912. Der Literaturwissenschaftler sieht das Besondere dieser historischen Erzählungen, zu denen Werke wie Sanshō der Landvogt (Sanshō Dayū, 1915) oder Der alte Mann und die alte Frau (Jīsan bāsan, 1915) gehören, in der „Entdeckung der Frauen“. Damit sind selbstbestimmte, starke Frauenfiguren gemeint, wie sie die Edo-Zeit hervorgebracht habe.

Reizvoll an den historischen Biographien (z.B. Izawa Ranken, 1916–1917 und Shibue Chūsai, 1916) sei auch ihre Entstehungsgeschichte. Sie wurden schrittweise und noch während Mori dazu recherchierte in Zeitungen publiziert, wobei er auch mit Leser:innen in den Dialog trat. Er gestaltete die Texte beschreibend, schmückte nicht aus und erzählte chronologisch, anstatt an einer Handlung oder einem Effekt ausgerichtet.

An Shibue Chūsai interessiert Yamazaki insbesondere die Erzählung der zwei „verlorenen Söhne“, Kien und Yū. Aufgrund ihrer Vorliebe für das Theater und ihres Lebens über die eigenen Verhältnisse geraten sie zunächst in Schwierigkeiten, geben später jedoch ihre Interessen nicht auf, sondern setzen sie schöpferisch um.

Diese historischen Werke wurden von Moris Zeitgenoss:innen zurückhaltend aufgenommen: Sie entsprachen nicht den Vorlieben der Zeit, die auf Neuartigkeit, Rationalität und unmittelbaren Nutzen ausgerichtet war. Mori beurteilte diese Ablehnung als Widerwillen, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen. Gerade das sei jedoch, so Yamazaki, angesichts weltpolitischer Ereignisse wie der Corona-Pandemie oder dem Krieg gegen die Ukraine wieder von großer Bedeutung. Mori, schließt er, hinterließ die Botschaft, dass man aus der Geschichte lernen müsse.

Zitierhinweis - Nora Bartels: “Mori Ōgai im Licht der Gegenwart. Folgen 37–42 des Feature der Tages­zeitung Mainichi (April 2022 – September 2022)”, Digitales Ogai Portal, hg. v. Harald Salomon. Mori-Ōgai-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin. 05. Oktober 2026. https://www.ogai.hu-berlin.de/bildung-mainichi_7.html

Übersicht der Artikel April 2022 – September 2022

(37) Konno Sumi 今野寿美 [Lyrikerin]
“Tankakan no tenkan: Atarashii uta no hyōgen o mosaku” 短歌観の転換 : 新しい歌の表現を模索 (Wandel im Tanka-Verständnis: Auf der Suche nach neuen poetischen Ausdrucksformen), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 10. April 2022.
Behandelte Werke: Lieder-Tagebuch (Uta nikki, 1907).

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(38) Ōki Takeshi 大木毅 [Zeithistoriker]
“Senryaku de shinka, isan keishō sarezu: Bungaku igai no hon‘yaku” 戦略で真価、遺産継承されず : 文学以外の翻訳 (Wahrer Wert in der Strategie, verlorenes Vermächtnis: Übersetzungen jenseits der Literatur), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 8. Mai 2022.
Behandelte Werke: Vom Kriege (Sensōron, Teilübersetzung 1901).

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(39) Tahara Sōichirō 田原総一朗 [Journalist]
“Sakuhin ni ikkan, kobinai shisei: ‘Tatakau kachō’ toshite” 作品に一貫、媚びない姿勢 :「闘う家長」として (Haltung ohne Anbiederung im gesamten Werk: als „kämpfendes Familienoberhaupt“), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 12. Juni 2022.
Behandelte Werke: Das Haus Abe (Abe ichizoku, 1913), Der Takase-Kahn (Takasebune, 1916) und weitere.

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(40) Itō Hiromi 伊藤比呂美 [Lyrikerin], Nagai Ai 永井愛 [Dramatikerin]
“‘Ima demo furukunai’, ‘Buntai sakka no shizo’: Botsugo hyakunen tokubetsu taidan”「今でも古くない」「文体作家の始祖」: 没後100年特別対談 („Bis heute nicht veraltet“, „Urvater der Stilisten“: Festgespräch zum 100. Todestag), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 10. Juli 2022.
Behandelte Werke: Das Haus Abe (Abe ichizoku, 1913), Mäusesteig (Nezumizaka, 1912).

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(41) Corinne Atlan [Schriftstellerin, Übersetzerin]
“Nihon ga hokoru fuhensei o taigen: Kotonaru sekaikan tsunagu hon’yaku” 日本が誇る普遍性を体現 : 異なる世界観をつなぐ翻訳 (Verkörperung einer Universalität, auf die Japan stolz sein kann: Übersetzung als Brücke zwischen Weltanschauungen), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 14. August 2022.

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(42) Yamazaki Kazuhide 山崎一穎 [Literaturwissenschaftler]
“Nihonjin no bunka to seishin ga sonzai: Yomubeki shiden” 日本人の文化と精神が存在:読むべき史伝 (Kultur und Geist der Japaner lebendig bewahrt: Historische Biografien, die man lesen sollte), Mainichi shinbun 毎日新聞 (Mainichi-Tageszeitung), 14. August 2022.
Behandelte Werke: Sanshō der Landvogt (Sanshō Dayū, 1915), Der alte Mann und die alte Frau (Jīsan bāsan, 1915), Izawa Ranken (1916-17), Shibue Chūsai (1916).